Fabio Coentrao möchte nicht zurück nach Madrid
Fabio Coentrao gehört seit Sommer 2016 wieder zu Real Madrid und wechselte im Juli 2017 als Leihgabe zu Sporting Lissabon. Für den Portugiesen erwies sich der Wechsel als echter Glücksgriff.
Doch wenn der Verteidiger über Real Madrid spricht, verdunkelt sich seine Mine.
Bei Sporting Lissabon kam der 30-Jährige bisher auf 33 Einsätze. Von Real-Trainer Zinedine Zidane wurde Coentrao in der vergangenen Saison dagegen nur sechs Mal eingesetzt.
Nicht nur an der ständigen Bankdrückerei störte sich Coentrao bei Real Madrid. Er fühlte sich darüber hinaus mit falschem Maß kritisiert. In diesem Zusammenhang sprach der Linksverteidiger über Marcelo Vieira.
Er habe Marcelo vor sich gehabt. Und wenn man über Marcelo spricht, dann gehe es nicht um irgendeinen Spieler, erklärte Coentrao. Er habe während seiner Zeit bei Real Madrid häufig an sich selbst gezweifelt und sich oft gefragt, was mit ihm los sei und ob er nicht mehr wüsste, wie man Fußball spielt.
Dass er bei Real durchaus schwache Spiele absolvierte, weil er nicht gut gearbeitet hat, sei ihm bewusst. Aber die guten Dinge, die er tat, blieben von den Leuten unerkannt, ärgerte sich Coentrao. Letztendlich sei das große Problem die enorme Erwartungshaltung.
Vorerst keine Rückkehr nach Madrid
Dass Coentrao nach Madrid zurückkehrt, ist eher unwahrscheinlich. Er kann sich momentan nicht mehr vorstellen, bei Real Madrid zu spielen. Allerdings läuft sein Vertrag in Madrid noch bis Juni 2019. Bis zum Sommer wird Coentrao aber noch bei Sporting Lissabon spielen. Dann läuft der Leihvertrag des Linksverteidigers aus.
Wenn es nach ihm gehe, dann würde er bei Sporting bleiben. Und zwar bis zum Ende seiner Karriere, so Coentrao. Er habe sein Glück in Lissabon gefunden und sei sehr glücklich darüber.
Dabei betonte er, dass er bei Sporting eine gute Arbeit macht. Seinen Vertrag bei Real Madrid hat er allerdings immer im Hinterkopf. Man habe ihm in Madrid eine Menge gegeben, erklärte Coentrao. Und das müsse er respektieren.